9 Gedanken zu “Sag was

  1. interessanter ansatz. und wo befindet sich 0:16 cet… man könnte darüber spekulieren, was das bewirkt, nur das bräuchte länger als bier&tabak reichen… und morgen wirds auch irgendwann, und jünger wird man davon nicht. aber comments-on-nothing ist ein dickes buch…

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    • Ohne Fluchtpunkt entflieht man dem Einheitsbrei.
      Ohne Kontext ist alles erlaubt.
      Ohne Gemeinsamkeit gibt es keinen Anfang.
      Also fängt man irgendwo anders an.

      Vielleicht bei Bier+hartemTobak

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  2. -wenn ein fenster zerbricht in einem stillen wald und es ist niemand in der nähe: ist es dann wirklich zerbrochen?- darauf läszt sich keine weltsicht begründen, jdfs nicht so fundiert wie auf anderen drogen, dennoch glaube ich den kern der aussage einem ungelernten aber protagonisten auditorium nicht nur durch den zusatz es handele sich um kein wirklich groszes wort sondern nur um ein traumfragment, so doch auch im nachsatz: sicher, wenn du, ein baumbeing, nach ihm deine äste abwirfst, schon… erhellen zu können (kern, aussage… prot. audit.)

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    • hört sich an, als könnte man das in Deutsch sehr gut analysieren. Oder, als sei es mithilfe googleÜbersetzers entstanden.
      Ein Realist würde auf deine Frage antworten: Würde ein Fenster zerbrechen, woauchimmer, so ist es definitiv zerbrochen.
      Du bist deiner Antwort nach ein Philosoph?

      Um die Umgebung des Fensters von allen Zeugen ,des eventuellen Zerbrechens, zu befreien.. so müsste man es wohl in ein Vakuum stecken.

      Die Frage bleibt, wozu braucht man ein Fenster in einem Vakuum? Und wo endet ein Vakuum? Und ist die Innenseite des Behältnisses nicht schon innerhalb des Vakuums und negiert somit dieses? Und wohin führt ein Fenster in einem Vakuum? Entstanden so etwa die Wurmlöcher???

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  3. mein (mentor) meinte einmal: in der literatur nicht die literatur verlassen, nicht das gedicht im gedicht, in der politik nicht die politik. und selbst ich hätte ihn mir nur ausgedacht, wären es worte, die ich mir von ihm gewünscht hätte – und *der* war wirklich ein philosoph… das heiszt aber auch, den anstrengenden akt zu beherrschen, das angelegentliche (th. mann…) mit dem wahren zu vereinen, ohne dem (angelegentlichen) dabei die achtung zu entziehen, hier: die gemeinsamkeiten. auch wenn es immer so scheint, bezüge lieszen sich nur konkret verwirklichen, ist grad der abstrahierende (bezug) auf das (gegenüber) jener, der ihm am meisten zuspricht, weil er es ganz auszer sich stellt, also allgemein gelten läszt. die waghalsigkeiten verschwinden dann plötzlich, meine ich, und lassen einen raum entstehen, der -wie jener *gemeinsame*- einlädt, sich in ihm (zum *schönen gespräch, th. mann, joseph&seine brüder)* aufzuhalten. einfach sagen läszt sich das für mich nicht, ohne den raum (oben) zu verlassen, hier: den text. (wichtig: die metastruktur zu wahren. selbst in einem vakuum!)

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  4. wenn der raum noch nich geschlossen ist, hört er dann weiter zu? versorgt die einträge… bietet wände die die stimme zurückwerfen? was für ein espace… weiszflimmern oder? so rauschen eines stumpfen gemachs… in das man ein wort wirft, ins kopfdunkel vielleicht oder wohin eigentlich. man kann nur mit den händen -sehen-, wie man selbst aussieht… im schwarz, im raum, im irgendwo auszen eigenen körpers.

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    • ohne licht gibt es keine farben. das unwissen über etwas bringt es nicht zum verschwinden. nur hat es in diesem moment die erstaunliche eigenschaft keine reaktion hervorzurufen. das innerste ist unsichtbar und farblos, unfühlbar und undenkbar. trotzdem ist es da und beeinflusst. sprechen worte im kopf? Ich weiß es nicht. aber sie existieren so oder so. oder so. egal ob die katze tod oder lebendig ist, sie existiert.

      ps: erfrischend, alles klein zu schreiben.

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  5. …schreib das mal hier in diesen aufmerksamen raum, dem ich gern meine ebenfalls aufmerksamkeit schenke; nicht zum zwecke von weisung & wandlung, sondern, ihm als raum gerecht zu werden, den es schon immer gab -ob vakuum, ob hülle, ob expandierendes alles-, darin, von ewig her aufbewahrt auch die stimmen der vergangenen, die zuspruch zu geben vermögen.
    jener: Chr. Morgenstern, gerne bekannt nur seiner echt lebensbejahenden galgenlieder wegen, die einen dann manches mit lächeln nehmen lassen, hier mit einem etwas (nicht unbedingt leiseren aber jdfs. nicht lustigen) gedicht. es ist dunkel und hell gleichermaßen und wenn man nicht sich bemüht in jedem lange schon kritischen wort gleich die alte zeit mitheraufzubeschwören, kann man auch mit stärke, überwindung, aufstieg und sieger(gebahren) ein vorwärts-im-geiste! bewegen… alors, Christian Morgenstern:

    Überwinde! Jede Stunde,
    die du siegreich überwindest;
    sei getrost, daß du im Pfunde
    deines neuen Lebens findest.

    Jede Schmach und jede Schande,
    jeder Schmerz und jedes Leiden
    wird bei richtigem Verstande
    deinen Aufstieg mehr entscheiden.

    Ohne Erbschuld wirst du funkeln,
    abermals vor Enkeln rege,
    ungezähltem Volk im Dunkeln
    weist ein Sieger Sonnenwege.

    okay… hoffe, es ist auch im sinne des raumes, ihn mit derlei zu -tapezieren-, damit solches irgendwann, beim abriß, beim auszug, beim einzug… unter den neuen tapeten zum vorschein kommt, zu neuem leben. so zeitmessung zb., innerhalb nichts enthaltender (ordnungen), als -unsichtbare reaktion-. das ist das gute an der katze… nie weiß man, ob sie das alles macht, weil sie einen ärgern will, oder weil man sie ärgert. und wenn man die box dann trotzdem aufmacht, freut sie sich über das entsetzen, das einen befällt ob der lange -entschwundenen- aber noch immer vorhandenen katze… mit ihre 9 leben.

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  6. katze tot, hab nachgeschaut. wurde gegen neues lebendiges exemplar ausgetauscht. halbwertszeitzähler auf null, wahrscheinlichkeit von katzenüberleben nach isotopenhalbierung ebenfalls gg. null. musz man schaun…

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