recap

Nur weil es hier sehr still war und ich wenig geschrieben hab, in den letzten beiden Monaten, heißt das nicht, dass nichts passiert ist.

folgendes

-Ich habe mir einen Therapieplatz gesucht. Habe mit Psychotherapeuten gesprochen und mit meiner Psychologie-Lehrerin.

-Ich habe entschieden, dass es okay ist, wenn ich einen kleinen Bauch habe, ich muss nicht flach sein. Essen ist okay und ich werde es nicht zum Problem werden lassen.

-Ich habe entschieden, dass ich noch nicht bereit bin, für Therapie.

Das Monster. Es manifestiert sich, wenn ich über es spreche. Ich will es nicht. Ich will es nicht verlieren.

Das Monster macht meine Kreativität aus. Ich liebe es. Und wenn es mich hinüberzieht in seine Parallelwelt und ich weder atmen, noch mich bewegen kann merke ich wie isoliert und zugleich abhängig ich von der Außenwelt bin.

Ich liebe, was es mir gibt. Ich hasse, was es mit sich bringt.

da ist sie wieder.
diese altbekannte
hin- und herreißende
Ambivalenz ❤

Ich bin noch zu wenig ich selbst, als dass ich mein Monster gehen lassen kann.

Und weil ebendies das essenzielle Ziel einer Therapie wäre, werde ich diesen Schritt (noch) nicht machen. Wie in einer abusive relationship kann ich nicht loslassen. Das Monster ist meine Heimat, was wäre ich ohne es?

Allein in mir.

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