Alexander.

Ein Faden mit Knoten.

Der Faden ist das Jahr, die Knoten die Zeiten, in denen ich mich signifikant veränderte.

Ich habe in Alexanders Zelt geschlafen und ich finde keine Worte Weiterlesen »

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sprechen

WIN_20160704_18_02_44_ProWarum fällt es mir so schwer, daran zu denken, vor dreihundert Menschen zu sprechen? Ich weiß was ich sagen muss. Ich weiß die Reihenfolge. Ich kenne den Inhalt in- und auswendig. Nur die Worte lege ich mir nicht zurecht, weil ich am besten spontan welche finde. Sie kommen mehr von Herzen, wenn die Situation sie bestimmt.

Was also macht mir so Angst?

Warum zittern meine Hände so sehr?

Ich könnte kaum etwas Falsches sagen. Im schlimmsten Fall werde ich ausgelacht, falls ich stottere oder vergesse, was ich sagen wollte, oder die Worte mich im Stich lassen.
In diesem Fall werde ich einfach instant-sterben.

So schlimm wäre das allerdings gar nicht, denn dann haben die Leute wenigstens etwas zum Lachen. Es gibt also keine reale Möglichkeit, in der meine Worte (oder ihre Abwesenheit) irgendeine Negative Auswirkung haben könnten.